Spülbohrung

Spülbohrung (Nassbohrverfahren) (HDD – Horizontal Directional Drilling)

Das Spülbohrverfahren eignet sich besonders bei längeren Distanzen, die grabenlos überwunden werden müssen. Grosse Überdeckungen und Radien sind für diese Art von Bohrung kein Problem. Das Prinzip einer HDD Bohrung ist immer etwa dasselbe. Nach Planung der gewünschten Trasse und Positionierung der Bohranlage, wird eine sogenannte Pilotbohrung erstellt. Diese Bohrung, wird mit einem an der Geologie angepasstem Bohrkopf durchgeführt. In diesem Bohrkopf ist eine Sonde verbaut. Mit diesem Sender wird die Position des Bohrkopfes ermittelt. Nach Fertigstellung der Pilotbohrung, kann mit dem Aufweiten der Bohrung begonnen werden. Es können mehre Aufweitvorgänge nötig sein, um den gewünschten Durchmesser zu erhalte.

Bei der Pilotbohrung, wie auch beim Aufweitvorgang, wird mit Bohrspülung gearbeitet. Diese Bentonit- oder Polymersuspension hat wichtige Aufgaben. Beim Pilotbohren muss sie den Boden vor dem Bohrkopf aufspülen und zur Startgrube fördern, zugleich wird damit der Sender gekühlt und der Verschleiss so minimiert. Beim Aufweiten der Bohrung übernimmt sie die Stützfunktion der Bohrung und bildet eine dünne Schicht im Bohrkanal. Gleichzeitig fördert sie das abgebohrte Bohrklein zur Zielgrube. Nach Vollendung der Räumvorgänge kann das gewünschte Rohr oder Rohrbündel in den Bohrkanal eingezogen werden.

Die Vorteile des Spülbohrverfahrens

  • LBohrung von grösseren Durchmessern möglich.
  • LBohrung ist auch in erschwerter Geologie (Fels) steuerbar, zielgenau und kontrollierbar.
  • LFür die Überbrückung von längeren Bohrstrecken geeignet.
  • LBohrung auch bei grösserer Überdeckung einsetzbar.

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